Raum und Bau

 



VOF-Verfahren für die 146. Grundschule mit Turnhalle gewonnen

Das Schulgrundstück befindet sich im vorwiegend von gründerzeitlicher Bebauung geprägten Stadtteil Pieschen. Die Leisniger Straße selbst wird auf der gegenüberliegenden Straßenseite von einem geschlossenen Blockrand gefasst. Auf der Seite der neuen Schule ist der bestehende Blockrand in Einzelbaukörper aufgelöst. Die benachbarte Lernförderschule bildet dabei einen gründerzeitlichen Solitär. Die neue Grundschule nimmt die Bauflucht der Lernförderschule auf und ordnet sich als ein zeitgemäß gestalteter Einzelbaukörper in die vorhandene städtebauliche Struktur ein.

Durch das Aufnehmen der Bauflucht und durch den eingezogenen Eingang weitet sich der Fußwegbereich entlang der Leisniger Straße zu einem kleinen Vorplatz auf, welcher den Auftakt zum Hauptzugang der Schule bildet. Die hier beginnende Erschließungsachse führt vom Vorplatz über das Atrium direkt in den angeschlossenen Freibereich.

Die Sporthalle wird als Erweiterungsbau der denkmalgeschützten Bestandssporthalle eingeordnet. Durch die Einordnung der Halle wird der Schulhof vom benachbarten Bahngelände abgekoppelt und „geschützt“.

Gemeinsam mit dem Projektpartner Architektengemeinschaft Zimmermann gewannen wir das VOF-Verfahren für die 146. Grundschule in Dresden.